Mobile Tierheilpraxis Steffi Jennewein

Ganzheitliche Tierheilkunde zum Wohle Ihres Tieres

Blutegeltherapie

Die Menschen haben den großen Nutzen und das breite Wirkungsspektrum von Blutegeln bereits früh erkannt und setzen diese nachweislich seit ca. 3000 Jahren als Heilmittel ein. 

Tiere wissen instinktiv um die Heilkraft der Blutegel. So gehen manche frei lebenden Tiere wie z.B. Rinder oder Büffel gezielt in Gewässer, in denen Egel leben, und warten geduldig bis die kleinen Helfer sich ihre Mahlzeit abgeholt haben und zum Dank helfende Sekrete im Körper des Tieres hinterlassen. 

Weltweit gibt es ca. 600 Egelarten. Ca. 15 Blutegelarten werden für medizinische Anwendungen genutzt.

Die Hauptarten sind Hirudo verbana, Hirudo orientalis und Hirudo medicinalis.

Während des Zubeißens und Saugens, schüttet der Egel verschiedene Wirkstoffe mit seinem Speichel (der "Slavia) aus. Diese Wirkstoffe wirken auf verschiedene Weise: 

Gerinnungshemmend, wie ein kleiner Aderlass (schnelle Entlastung)

Förderung des venösen Abflusses (anhaltende Entlastung)

Förderung des arteriellen Zustromes (verbesserte Zellernährung)  

Entzündungshemmend (beschleunigt die Heilung)

Schmerzlindernd (Soforthilfe!, rasche Wirkung, Entspannung, Beweglichkeit, Wirkung über einige Tage bis Wochen)

Förderung des Lymphstromes (verbesserte Entschlackung, Entgiftung)

Antimikrobielle Wirkung (hilft dem Immunsystem)


Der Saugakt des Blutegels dauert ca. 30 Minuten bis 2 Stunden. Ein erwachsener Blutegel wiegt ca. 4 - 10g und kann ungefähr die sechs- bis zehnfache Menge seines Körpergewichts an Nahrung zu sich nehmen. Dies entspricht            20 - 50ml Blut. Da der Egel während der Mahlzeit die wässrigen Bestandteile des Blutes wieder über die Haut ausscheidet, werden nur etwa 60% der getrunkenen Blutmenge gespeichert. Ungefähr die gleiche Menge geht durch das Nachbluten noch einmal ab.


 Anwendungsgebiete beim Pferd:

Hufrehe, Huflederhautentzündung, Hufrollenentzündung, Hornfäule

Hämatome

Phlegmone, Einschuss

Thrombose

Bursitis (Schleimbeutelentzündung)

Arthrose (Spat, Schale, etc)

Arthritis

Hufknorpelverknöcherung

Eiterungen

Ekzeme

Stauungen/Gallen, Piephacke

Sehnen- und Bänderverletzungen (Tendinitis, etc)

Patellaluxation

Mauke

Abszesse, Furunkel

Euterentzündung

Narben, OP-Nachsorge, schlechte Wundheilung

Sattel- oder Gurtdruckstellen

Sarkoide, Warzen

usm.


Anwendungsgebiete beim Hund:

Leckekzeme, Hot spots

Blutohr

Dackellähme

Spondylose

Arthrose

Entzündungen der Gesäugeleiste

Abszesse, Furunkel

Eiterungen

Nervenentzündung

Hüftgelenksdysplasie

Sehnen- und Bänderentzündungen (Tendinitis, Kreuzbandverletzungen, etc.)

Patellaluxation

Narben, OP-Nachsorge, schlechte Wundheilung

usm.







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